Mount MAM-50

Allgemeines

Die Montierung MAM-50 ist (noch) als transportabel ausgelegt und bietet aber ein hohes Maß an Stabilität und mechanische Präzession, um eine langbrennweitige Astrofotographie zu ermöglichen. Eine detaillierte Beschreibung findet man auf den Seiten des Herstellers Manfred Mauz www.astronomiegeraetebau.de .

Die Steuerung der Montierung MAM-50 erfolgt mittels der FS2 von Michael Koch. Für einen jahrelangen Skysensor2000 Nutzer ist die FS2 eine Umstellung, doch die vielen Funktionen und die solide Kompaktheit sind wirklich überzeugend. Näheres hierzu findet man bei www.astro-electronic.de .

Hier einige technische Daten zur MAM-50:

  • Das Achskreuz wiegt 40kg und ist in zwei Komponenten zu je 20kg teilbar.
  • Die maximale Zuladung erreicht 50kg, der Hypergraph schafft mit Kamera etwa 40kg. Diese Grenze ist sicherlich auch von der Baulänge abhängig, jedoch zeigen die ersten Erfahrungen eine enorme Stabilität des gesamten Setups aus Säule und Montierung.
  • Die Deklinations- und Rektaszensionsachse sind Edelstahl-Hohlwellen mit einem Durchmesser von 70 mm, beide Achsen laufen in vorgespannten C3-Rillenkugellagern.
  • Die Schneckenwellen sind in vorgespannten Kegelrollenlagernlagern gelagert. Die Hauptschneckenräder sind aus hochwertiger Bronze mit 150 mm Teikreisdurchmesser und Modul 1,25 gefertigt.
  • Für Mikroschrittbetrieb ausgelegte Hochleistungs-Schrittmotoren, in beiden Achsen sorgen, insbesondere in Verbindung mit der Steuerung FS2 von Michael Koch, für einen guten Dynamikbereich und ruhigen Lauf. Das Gesamt-Untersetzungsverhältnis liegt in beiden Achsen bei 1:2400.
  • Der Antrieb erfolgt in beiden Achsen über ein zweistufiges Schneckengetriebe mit geschliffenen Schneckenwellen in Rektaszension. Dies garantiert eine hohe Gleichförmigkeit der Nachführgeschwindigkeit.
  • Der Nachführfehler liegt bei ca. 2″, d.h. er lässt sich ohne Probleme durch Autoguiding kompensieren.

Die Erstmontage der MAM-50

Anfang Juni konnte ich die fertiggestellte Montierung bei Manfred in München abholen.
Da sich am Ende der Bauzeit der MAM50 Nachwuchs eingestellt hat, verschob sich die Inbetriebnahme, was allerdings wg. der hellen Sommernächte zu verschmerzen war. Zum Abschluß möchte ich Manfred für seine Geduld, was die Diskussion und die Umsetzung der Wünsche beim Bau der Montierung angeht, bedanken.